„So wie der große Ozean nur einen Geschmack hat, den Geschmack des Salzes, so hat meine Lehre nur einen Geschmack: den Geschmack der Befreiung.“ — Śākyamuni Buddha (Udāna 5.5) Die Vier Edlen Wahrheiten (Sanskrit: Catvāri Āryasatyāni, Pāli: Cattāri Ariyasaccāni) bilden das Herzstück der buddhistischen Lehre. Als Śākyamuni Buddha vor mehr als 2.500 Jahren seine erste…
08
Mai
„Von allen Wegen ist der Edle Achtfache Pfad der beste.“ — Dhammapada 273 Der Edle Achtfache Pfad (Sanskrit: Āryāṣṭāṅgamārga, Pāli: Ariya Aṭṭhaṅgika Magga) gehört zu den grundlegenden Lehren des Śākyamuni Buddha. Er beschreibt den praktischen Weg, der zur Überwindung von Leiden (Dukkha) und zur Verwirklichung von Weisheit und Mitgefühl führt. Während die Vier Edlen…
24
April
Zen kochen ist weit mehr als das achtsame Zubereiten von Speisen. In der Chan- und Zen-Tradition ist die Küche ein Ort der Kultivierung von Weisheit, Mitgefühl und Disziplin. Jeder Handgriff – von der Planung einer Mahlzeit über den Einkauf und das Kochen bis hin zum Reinigen der Küche – ist Teil der Praxis. In vielen…
20
April
Wer sich mit buddhistischer Praxis beschäftigt, begegnet oft einem merkwürdigen Phänomen: Menschen, die den Namen des Buddha rezitieren, kritisieren jene, die Chan untersuchen. Und jene, die Chan praktizieren, sprechen abwertend über die Rezitation.
Manchmal wirkt es sogar so, als stünden sich beide Gruppen wie Feinde gegenüber – als würden sie sich gegenseitig bekämpfen.
Das ist…
18
April
„Untersuche denjenigen, der den Buddha-Namen rezitiert.“ — Chan-Meister Dahui Zonggao (1089–1163) Was ist Hua Tou? Hua Tou (話頭) ist eine klassische Meditationsmethode des chinesischen Chan-Buddhismus, die ihren Ursprung in der Linji-Tradition (臨濟宗) hat. Wörtlich bedeutet Hua Tou „der Kopf des Wortes“ oder „das, was vor dem gesprochenen Wort kommt“. Gemeint ist damit nicht das Wort…
04
April
Es gibt einen Moment in jedem Retreat, der oft unterschätzt wird: Wenn die Glocke ertönt und alle langsam vom Kissen aufstehen. Plötzlich verändert sich die Praxis. Der Atem bleibt gleich. Der Geist bleibt derselbe. Aber der Körper beginnt zu gehen. In diesem Moment beginnt die Gehmeditation. Wenn der Buddha geht In den frühen buddhistischen Texten…
09
Februar
Der Begriff „Chan“ hat seine Wurzeln im Sanskrit-Wort „Dhyāna“, das „Meditation“ oder „Nachsinnieren“ bedeutet. Chan ist eine Form des buddhistischen Denkens, die ihren Ursprung im indischen Buddhismus hat und sich später in China verbreitete. Bereits im 6. Jahrhundert n. Chr. wurde Chan als eigenständige Schule des Buddhismus etabliert, die besonderen Wert auf die direkte Erfahrung…
09
Februar
„Alle bedingten Dinge sind vergänglich. Bemüht euch unermüdlich.“ — Die letzten überlieferten Worte des Buddha (Mahāparinibbāna Sutta) Seit über 2.500 Jahren inspiriert das Leben des Śākyamuni Buddha (釋迦牟尼佛) Menschen auf der ganzen Welt. Seine Lehren über Mitgefühl, Weisheit und Meditation bilden die Grundlage aller buddhistischen Traditionen – vom Theravāda über den Mahāyāna bis hin zum…
23
Januar
„Eine besondere Übertragung außerhalb der Schriften, unabhängig von Worten und Buchstaben; direkt auf den Geist zeigend, die eigene Natur erkennen und Buddha werden.“ — Traditionelle Beschreibung des Chan Wer war Mahakasyapa? Mahākāśyapa (Sanskrit: Mahākāśyapa, Pāli: Mahākassapa; chinesisch: 摩訶迦葉) zählt zu den bedeutendsten Schülern Śākyamuni Buddhas. In den frühen buddhistischen Schriften wird er als einer…
15
Januar
Meditation gehört heute für Millionen Menschen zum Alltag. Viele beginnen zu meditieren, um Stress abzubauen, besser zu schlafen oder innere Ruhe zu finden. Doch Meditation ist weit mehr als eine Entspannungstechnik. Im Buddhismus ist sie ein Weg, den eigenen Geist zu verstehen, Mitgefühl zu entwickeln und Weisheit zu entfalten. In diesem Artikel erfährst du, was…