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Die fünf Chan-Schulen erklärt – Geschichte, Lehre und Unterschiede der fünf Häuser des Chan

Einleitung: Fünf Wege, eine Wirklichkeit Die fünf Chan-Schulen (五家, Wǔ Jiā)  gehören zu den wichtigsten Traditionen des chinesischen Chan-Buddhismus. Sie entstanden während der Tang- und Song-Dynastie und entwickelten unterschiedliche Methoden zur Erkenntnis der Buddha-Natur. Zu den fünf Häusern des Chan gehören die Guiyang-, Linji-, Caodong-, Yunmen- und Fayan-Schule. Obwohl sich ihre Übungsformen unterscheiden, weisen alle Traditionen…

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Die vier Ausfahrten von Shakyamuni Buddha – Der Beginn einer spirituellen Reise

Die vier Ausfahrten des Buddha gehören zu den bekanntesten und bedeutendsten Erzählungen des Buddhismus. Sie schildern die vier Begegnungen des Prinzen Siddhartha Gautama, die sein Leben für immer veränderten und ihn schließlich auf den Weg zur Erleuchtung führten. Als junger Prinz lebte Siddhartha in Wohlstand, Sicherheit und Luxus. Sein Vater wollte ihn vor allem Leid…

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Niệm Phật im Chan-Buddhismus – Klang, Geschwindigkeit und Geisttraining im Avataṃsaka-Kontext

Die Praxis der Buddha-Namensrezitation (Nianfo / Niệm Phật) wird im Westen oft als einfache Andachtsform verstanden. In der chinesischen Klostertradition zeigt sich jedoch ein viel differenzierteres Bild: Rezitation ist dort eine präzise Methode der Geistesschulung, die eng mit Chan-Meditation und der philosophischen Sicht des Avataṃsaka Sūtra (Huayan Jing) verbunden ist. Dieser Beitrag beleuchtet, wie Klang,…

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Buddha-Namensrezitation – Warum der Name Amitābhas den Geist verwandeln kann

„Namo Amitābhāya Buddhāya.“   Seit über zweitausend Jahren rezitieren Millionen Buddhisten täglich den Namen von Buddha Amitābha. Für Außenstehende wirkt diese Praxis oft ungewöhnlich. Manche halten sie für ein Gebet, andere für ein Mantra oder einen Ausdruck religiösen Glaubens. In der Mahāyāna-Tradition – insbesondere im chinesischen und vietnamesischen Buddhismus – ist die Buddha-Namensrezitation jedoch weit…

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Silent Illumination (默照禪) – Die Methode ohne Methode

Die Essenz des Stillen Erleuchtens Silent Illumination (默照禪, Mòzhào Chán) – auf Deutsch häufig als „Stilles Erleuchten“ oder „Stille Erhellung“ bezeichnet – gehört zu den bedeutendsten Meditationsmethoden des chinesischen Chan-Buddhismus. Ihre Wurzeln liegen in der Caodong-Schule (曹洞宗), deren Lehre im 12. Jahrhundert durch den großen Chan-Meister Hongzhi Zhengjue (宏智正覺, 1091–1157) ihren klassischen Ausdruck fand. Im…

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Wurzel-Temple Chúc Thánh

Die Lâm Tế Chúc Thánh Tradition in Zentralvietnam geht historisch gesichert auf den Zen-Meister Thiền sư Minh Hải Đắc Trí Pháp Bảo (1670–1746) zurück. Nach Minh Hải entwickelte sich in der Chúc Thánh Schule eine kontinuierliche Dharma-Übertragungslinie (truyền thừa), die über viele Generationen weitergegeben wurde. Er gilt als: Gründer der Chùa Chúc Thánh in Hội…

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Die großen Chan Meister -und die Entwicklung der Traditionslinie

„Eine besondere Übertragung außerhalb der Schriften, unabhängig von Worten und Buchstaben; direkt auf den Geist zeigend, die eigene Natur erkennen und Buddha werden.“ — Traditionelle Beschreibung des Chan Der Chan-Buddhismus (禪宗) gehört zu den bedeutendsten Strömungen des Mahāyāna-Buddhismus. Sein Ursprung liegt in China, wo sich aus den indischen Meditationslehren eine eigenständige Tradition entwickelte. Von dort…

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Warum essen buddhistische Mönche keinen Knoblauch und keine Zwiebeln?

Diese Frage stellen sich viele Besucher unseres Retreat Centers. Während Knoblauch in der westlichen Welt für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften geschätzt wird, verzichten viele buddhistische Klöster seit Jahrhunderten bewusst auf seinen regelmäßigen Verzehr. Dabei geht es jedoch nicht um ein Verbot oder die Annahme, dass Knoblauch ungesund sei. Vielmehr verfolgt der Buddhismus das Ziel, Körper und…

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