Es gibt einen Moment in jedem Retreat, der oft unterschätzt wird: Wenn die Glocke ertönt und alle langsam vom Kissen aufstehen. Plötzlich verändert sich die Praxis. Der Atem bleibt gleich. Der Geist bleibt derselbe. Aber der Körper beginnt zu gehen. In diesem Moment beginnt die Gehmeditation. Wenn der Buddha geht In den frühen buddhistischen Texten…
09
Februar
Der Begriff „Chan“ hat seine Wurzeln im Sanskrit-Wort „Dhyāna“, das „Meditation“ oder „Nachsinnieren“ bedeutet. Chan ist eine Form des buddhistischen Denkens, die ihren Ursprung im indischen Buddhismus hat und sich später in China verbreitete. Bereits im 6. Jahrhundert n. Chr. wurde Chan als eigenständige Schule des Buddhismus etabliert, die besonderen Wert auf die direkte Erfahrung…
23
Januar
„Eine besondere Übertragung außerhalb der Schriften, unabhängig von Worten und Buchstaben; direkt auf den Geist zeigend, die eigene Natur erkennen und Buddha werden.“ — Traditionelle Beschreibung des Chan Wer war Mahakasyapa? Mahākāśyapa (Sanskrit: Mahākāśyapa, Pāli: Mahākassapa; chinesisch: 摩訶迦葉) zählt zu den bedeutendsten Schülern Śākyamuni Buddhas. In den frühen buddhistischen Schriften wird er als einer…
15
Januar
Meditation gehört heute für Millionen Menschen zum Alltag. Viele beginnen zu meditieren, um Stress abzubauen, besser zu schlafen oder innere Ruhe zu finden. Doch Meditation ist weit mehr als eine Entspannungstechnik. Im Buddhismus ist sie ein Weg, den eigenen Geist zu verstehen, Mitgefühl zu entwickeln und Weisheit zu entfalten. In diesem Artikel erfährst du, was…
29
Oktober
China ist seit Jahrhunderten durchzogen von einer Landschaft, die ebenso physisch wie spirituell geformt ist. Zwischen Nebel, Kiefern und alten Klöstern liegen Berge, die zu lebendigen Symbolen des Erwachens wurden. Einige sind den großen Bodhisattvas geweiht, andere wurden zu Rückzugsorten der Chan-Patriarchen – jener Meditationsmeister, die den Geist des Buddha ohne Worte weitergaben. Dieser…
06
Januar
play
Die Suche nach dem eigenen Geist, nach innerem Frieden und der wahren Natur des Seins ist oft ein steiniger und unübersichtlicher Weg. Wie lässt sich ein spiritueller Pfad beschreiben, der letztlich jenseits von Worten und Gedanken liegt? Im Chan- (Zen-) Buddhismus entstand dafür eine der schönsten und tiefgründigsten Metaphern: die Geschichte vom Hirten und seinem…
12
Dezember
Dogen, ein japanischer Zen-Meister und Gründer der Soto-Schule des Zen-Buddhismus, war ein Suchender nach Wahrheit. Geboren 1200, begab er sich nach China, um bei den größten Meistern seiner Zeit zu studieren. Er kehrte nach Japan zurück und gründete das erste Zen-Kloster in dem Land, wo er den Rest seines Lebens praktizierte, lehrte und über die…
12
Dezember
Huineng (638-713 n. Chr.) war ein chinesischer Mönch und der 6. Patriarch des Chan-Buddhismus. Er ist bekannt für seine einfachen und direkten Lehren, die die Bedeutung von Meditation und das Erreichen von Erleuchtung durch Selbstreflexion betonen. Das Vermächtnis von Huineng wird heute noch gefeiert und seine Gedichte und Lehren inspirieren Buddhisten und Nicht-Buddhisten gleichermaßen. https://youtu.be/JCII3Gs_Pzk?si=Al5NG0EJZOrcBVUj
12
Dezember
Bodhidharma war ein legendärer buddhistischer Mönch und der Gründer des Chan- oder Zen-Buddhismus in China. Er lebte im 5. bis 6. Jahrhundert n. Chr. und wird oft als einer der wichtigsten Patriarchen des Chan-Buddhismus verehrt. Herkunft und frühe Jahre Bodhidharma wurde im Süden Indiens geboren, entweder in Tamil Nadu oder Kerala. Die genauen Umstände seiner…
11
Dezember
Die Fünf Skandhas: Das Konzept des Selbst im Buddhismus entlarven Einleitung
Eines der zentralen Themen des Buddhismus ist die Illusion eines festen, unabhängigen Selbst. Um diese Illusion zu verstehen und letztendlich zu überwinden, bietet der Buddhismus das Modell der Fünf Skandhas (Sanskrit: skandha, „Ansammlungen“ oder „Aggregat“). Diese Skandhas beschreiben die Bestandteile des Daseins, durch die…